Beim Feiern dieses Gottesdienstes wissen wir uns verbunden mit der Gemeinschaft in Taizé. Die Gesänge, Gebete und Texte helfen uns, uns der Frage: „Was suchst du?“ zu stellen.
Wir besinnen uns darauf, wie wir sie mit unserem Leben beantworten und was es für uns persönlich bedeutet, Jesus nachzufolgen.
Was suchst du?
Was suchen wir – und was ist eine Taizéfeier überhaupt? Die Gemeinschaft von Taizé geht auf Roger Schutz zurück, einen reformierten Pfarrer aus der Schweiz. 1940 gründete er in einem verfallenen Herrenhaus im verlassenen Dorf Taizé eine ökumenische Bruderschaft. Von Anfang an war es der Gemeinschaft wichtig, in gut klösterlicher Tradition nicht nur zu beten, sondern auch zu arbeiten. So wurde Taizé während des Kriegs ein Zufluchtsort verfolgter Juden. Nach Kriegsende setzten sich die Bürder für Versöhung und Frieden ein. Als die Gemeindschaft rasch wuchs, zogen viele kleine Gruppen von Brüdern in die ärmsten Länder der Welt, um Nothilfe für die Besitzlosen zu leisten.
Ein anderer Schwerpunkt sind die wöchentlichen Jugendtreffen, bei denen Tausende von jungen Menschen zusammenkommen, um miteinander zu feiern und über Glaubensfragen nachzudenken.
Die berühmten Taizé-Lieder spielen hier eine zentrale Rolle. Ebenso wichtig ist das Zusammenleben unter einfachsten Bedingungen, wo man auf jeglichen Komfort verzichtet und in der Küche und im Hausdienst mithilft.
Wir freuen uns auf Euch!